Die Geschichte des THW Waldbröl

1964 wurde in Waldbröl ein Stützpunkt des THW Ortsverbandes Gummersbach gegründet. Der Stützpunkt bezog seine Räumlichkeiten in Waldbröl Happacher Weg. Am Anfang versahen 22 Helfer unter der Leitung von Zugführer Eckhard Bujack ihren Dienst in Waldbröl. Aktive Helfer damals waren u.a. Friedhelm Öttershagen, Gerhard Bujack, Günther Stiefelhagen Friedhelm Wilms und Konrad Engelberth. Als erstes Fahrzeug zum Transport von Helfer und Gerät, diente ein Hanomag Manschftstransportwagen (MKW) Baujahr 1962. Erst 1972 wurde der Stützpunkt in einen selbständigen Ortsverband umgewandelt. Zu dieser Zeit hatte der OV 42 Mitglieder. Der erste Ortsbeauftragte war Karl-Heinz Eisenhuth, der gleichzeitig Bauamtsleiter der Stadt Wadbröl war. Der Ortsverband wuchs und unterhielt in Happach in der alten Gerberei einen Bergungszug mit 3 Bergunsgruppen sowie einem Zugtrup mit einer Sollstärke von 38 Helfern. Dieser Bergungszug wurde im Jahr 1981 durch eine Pumpengruppe auf 50 Helfer aufgestockt. An Fahrzeugen standen 3 Hanomag (MKW) und zunächst als Gerätekraftwagen (GKW) ein Borgward zur Verfügung. K.-H. Eisenhuth war bis 1975 Ortsbeauftragter. Ihm folgte Günter Püthe, der das Amt des Ortsbeauftragten wiederum bis 1981 inne hatte. Während seiner Zeit wurde die Ausbildung intensiviert und die Räumlichkeiten verbessert. Er führte die verlagerte Standortausbildung ein – mehrtägige Ausbildungsveranstaltungen in Hoya und Münster. Der OV nahm erfolgreich an Landes- und Bundeswettkämpfen teil - u.a. als Landessieger 1986. Danach wurde der Ortsverband von Gerhard Bujack bis 1993 geführt. Er setzte sich für Neubeschaffung von Fahrzeugen und Gerät ein. Die Helferzahlen stiegen weiter an. Er legte ebenso wie sein Vorgänger Wert auf Ausbildung und Kameradschaft. Mehrmals wurden von ihm gemeinsame verlagerte Standortausbildungen in Hoya, Münster, Aschaffenburg und an der Lahn organisiert. Es wurde ein Förderverein gegründet. Im Jahre 1993 übernahm Helmut Schöntauf als OB den Ortsverband, welcher das Amt bis zum Jahr 2000 bekleidete. 1996 bezog der Ortsverand eine neue Unterkunft im Industriegebiet Hermesdorf mit einem Übungsgelände, weches nach unseren Angaben durch ben Bund estellt wurde. Dies wurde möglich durch den Tausch des alten Übungsgeländes in der Ginsterheide mit der Stadt Waldbröl. Weitere neue Fahrzeuge kamen, unter anderem ein Feldkochherd, auch "Gulaschkanone" genannt, sowie ein Stromerzeuger 175 kVA. Als Zugfahrzeug diente zunächst ein 3-Achskiper aus Bundeswehrbeständen bevor dann das heutige Fahrzeug mit Ladebordwand beschafft wurde. Die Helferzahl erreichte ihren Höchststand mit 56 aktiven Helfern. Um auch Jugendliche für den technischen Dienst zu begeistern, wurde mitte der 90iger Jahre eine Jugendgruppe gegründet, die schon bald bis 20 Junghelfer zählte. Geleitet wurde diese von Andreas Schnittke und Doris Schöntauf. Von 2000 bis 2004 hielt Josef Spitze das Amt des OB inne. Seitdem leitet Udo Anders den OV als Ortsbeauftragter.

1964

In Waldbröl ein Stützpunkt des THW OV Gummersbach gegründet. Der Stützpunkt bezog seine Räumlichkeiten in Waldbröl, Happacher Weg. Am Anfang versahen 22 Helfer unter der Leitung von Zugführer Eckhard Bujack ihren Dienst in Waldbröl. Aktive Helfer damals waren u.a. Friedhelm Öttershagen, Gerhard Bujack, Günther Stiefelhagen, Friedhelm Wilms und Konrad Engelberth. Als erstes Fahrzeug zum Transport von Helfer und Gerät diente ein Hanomag Manschftstransportwagen (MKW) Baujahr 1962.